Mit dem IONIQ 5 vor der Tür war schnell klar: Öffentlich laden ist okay – aber auf Dauer nervt es.
Klar, man kann auch an öffentlichen Ladesäulen laden – aber im Alltag ist es deutlich entspannter, wenn das Auto einfach über Nacht vor der Haustür lädt. Also ging es an die Planung und Installation einer Wallbox.
Grundsätzlich könnte man ein E-Auto auch an der normalen Haushaltssteckdose laden. Das ist aber langsam und auf Dauer nicht wirklich sinnvoll.
Eine Wallbox bietet dagegen:
- deutlich schnelleres Laden
- mehr Sicherheit
- komfortables Handling
Für mich war das die logische Ergänzung zum E-Auto.
Da ich zur Miete wohne, war der erste Schritt die Abstimmung mit dem Vermieter. Ohne Zustimmung geht hier nichts – schließlich wird in die bestehende Elektroinstallation eingegriffen und meist auch baulich etwas verändert. In meinem Fall war das aber unkompliziert, und ich habe relativ schnell grünes Licht bekommen.
Im nächsten Schritt habe ich einen Elektriker hinzugezogen. Vor Ort haben wir gemeinsam eine Begehung gemacht und die Gegebenheiten angeschaut: Wo kann die Wallbox sinnvoll montiert werden? Wie lässt sich die Leitung verlegen? Was muss im Sicherungskasten angepasst werden?
Wichtige Punkte dabei:
- Abstand zum Parkplatz
- Kabelführung
- vorhandene Elektroinstallation
- Absicherung im Sicherungskasten
Auf Basis dieser Begehung habe ich dann ein Angebot erhalten, das für mich auch die Grundlage für die Entscheidung war. Nach kurzer Überlegung habe ich den Auftrag vergeben. Bevor es an die eigentliche Installation ging, musste erstmal geklärt werden, wo die Wallbox montiert werden soll.
Neben der eigentlichen Installation müssen auch Dinge wie Absicherung, Fehlerstromschutz und Anmeldung beim Netzbetreiber berücksichtigt werden.
Zum Einsatz kommt bei mir eine Hager Witty One mit 11 kW Ladeleistung. Die Wallbox ist kompakt, schlicht und erfüllt genau das, was ich brauche: zuverlässiges Laden ohne viel Schnickschnack. Für den privaten Einsatz völlig ausreichend.
Die eigentliche Installation verlief dann relativ unspektakulär. Vom Sicherungskasten wurde eine separate Leitung zur Wallbox gelegt inklusive Bohren durch die Wände.
Zusätzlich wurde eine passende Absicherung installiert. In dem Fall ein 3-poliger FI/LS 16 A. Die Wallbox selbst wurde an der Wand montiert und angeschlossen.
Hier ein paar Eindrücke von der Installation:



Nach einem kurzen Testlauf war alles einsatzbereit. Der erste Ladevorgang zuhause war dann ein kleines Highlight. Einfach anstecken, und das Auto lädt – ohne App, ohne Karte, ohne Umwege. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Im Alltag macht sich die Wallbox schnell bezahlt. Das Auto wird einfach abends angesteckt und ist am nächsten Morgen wieder voll geladen. Man muss sich nicht mehr aktiv um das Laden kümmern.
Fertig installiert und einsatzbereit


Die Installation einer Wallbox war für mich ein wichtiger Schritt, um das E-Auto wirklich alltagstauglich zu machen. Der Komfortgewinn ist enorm, und man wird deutlich unabhängiger von öffentlicher Ladeinfrastruktur. Die Installation einer eigenen Wallbox war für mich ein wichtiger Schritt, um das E-Auto wirklich alltagstauglich zu machen. Trotz Mietwohnung war die Umsetzung problemlos möglich – mit etwas Abstimmung und einem guten Elektriker.
Der Komfortgewinn ist groß, und ich würde es jederzeit wieder so machen.